Gib mir keine Fische - zeig mir, wie man sie fängt.

Woher kommt der Name?

Erastus Osuji and the Good Samaritans - EROGOSA

Erastus Iheonunekwu Osuji (1918 - 1993) war früher einer dieser benachteiligten Jugendlichen. Erst mit ca. 14 Jahren besuchte er für kurze Zeit eine von Missionaren organisierte (kostenlose) Abendschule und lernte zumindest Lesen und Schreiben.

Bildung und Ausbildung waren ihm immer sehr wichtig. So zahlte er für seinen jüngeren Bruder das Schulgeld und finanzierte dessen Studium. Auch allen seinen acht Kindern ermöglichte er es, die Schule bis zum Abschluss zu besuchen und anschließend zu studieren.

In seinem ganzen Leben arbeitete er hart und viel und schämte sich nie jede erdenkliche Arbeit anzunehmen („osokwa oshi" - alles außer Stehlen).

Mit dem wenigen Geld, das er hatte und ohne Rücksicht darauf wie hoch sein Einkommen gerade war, half er auch vielen benachteiligten Jugendlichen in seiner Umgebung: einige nahm er in sein Haus auf, wo sie in seiner Familie wie die eigenen Kinder lebten. Andere bildete er (kostenlos) in den verschiedenen Berufen, die er ausübte (z.B. Bäcker), aus und übernahm sie dann als Angestellte. Außerdem übernahm er für einige Jugendliche eine „Patenschaft" und finanzierte ihre Ausbildung. Er ging immer wieder in die umliegenden Dörfer und versuchte benachteiligte Jugendliche ausfindig zu machen, um ihnen zu helfen, sie zu ermutigen und zu motivieren.

Damit seine Bemühungen den benachteiligten Jugendlichen zu helfen nie in Vergessenheit geraten und in Erinnerung an sein Leben als „guter Samariter", haben wir - sein Sohn Anthony Osuji und seine Tochter Obiagaeri Osuji - dem Projekt diesen Namen gegeben:

EROGOSA